Cristian Herrera, ein kolumbianischer Journalist und Mitglied des Verwaltungsrats der Stiftung für Pressefreiheit (FLIP), wurde am Samstag in der Grenzstadt Cúcuta, im Nordosten Kolumbiens, ermordet. Ein bewaffneter Mann auf einem Motorrad erschoss ihn tödlich, und Herrera starb später im Krankenhaus.
Das Büro des Ombudsmanns bestätigte den Vorfall und betonte, dass die Gewalt erneut den Journalismus in Kolumbien beeinträchtigt hat.
Herrera beschäftigte sich mit Themen wie Straflosigkeit, organisierter Kriminalität und Korruption, insbesondere in der Region Catatumbo, die für gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Guerillagruppen bekannt ist. Obwohl der Journalist Drohungen erhalten hatte und unter dem Schutz der Regierung stand, waren die Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichend, um seine Ermordung zu verhindern.
Laut FLIP wurden seit 1977 mindestens 170 Journalisten in Kolumbien ermordet, was die Risiken hervorhebt, denen Medienprofis ausgesetzt sind.
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