Qatar hat am Dienstag den Iran gewarnt, die Straße von Hormuz nicht als Erpressungswaffe gegen die Golfstaaten zu nutzen, im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan. Der Premierminister von Katar, Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, betonte, dass diese Straße ein internationaler Seeweg ist, der geschützt werden muss.
Fidan fügte hinzu, dass die Verhinderung der Nutzung der Straße als Waffe entscheidend für die regionale Sicherheit und die Weltwirtschaft ist. Katar und die Türkei unterstützen die diplomatischen Bemühungen zur Vermittlung zwischen Washington und Teheran, mit dem Ziel, einen Waffenstillstand zu erreichen und die Straße von Hormuz wieder zu öffnen.
Al Thani sprach kürzlich in Washington über die Auswirkungen des Krieges auf die Region und forderte Unterstützung für die Friedensinitiative. Obwohl beide Seiten das Ende des Konflikts wünschen, bleiben sie über die Einzelheiten eines möglichen Abkommens uneinig. Die jüngsten Spannungen haben zu einem Anstieg der Ölpreise und zu Bedenken hinsichtlich der maritimen Sicherheit im Golf geführt.
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