Ab September 2027 beabsichtigt Japan, in der touristischen Nebensaison Gebühren für Hubschrauberrettungen am Berg Fuji einzuführen. Die Maßnahme wird von der Präfektur Yamanashi vorbereitet, um unvernünftige Aufstiege und Wanderer abzuschrecken, die sich ohne die notwendige Ausrüstung auf den Weg machen. Die örtlichen Behörden erarbeiten ein Maßnahmenpaket gegen improvisierte Besteigungen des 3.776 Meter hohen Vulkans. Laut japanischen Medien könnte die Gebühr etwa 10 Dollar pro Flugminute des an der Rettungsaktion beteiligten Hubschraubers betragen.
Der Berg Fuji zieht während des offiziellen Zugangszeitraums von Juli bis Anfang September jährlich mehr als 200.000 Wanderer an. Außerhalb dieses Zeitraums sind die Bedingungen äußerst schwierig, dennoch haben die Behörden eine Zunahme unvorbereiteter Aufstiege festgestellt. Die Rettungsteams der Polizei mussten unter winterlichen Bedingungen eingreifen, um festsitzende Bergsteiger zu bergen; diese Einsätze werden derzeit kostenlos angeboten. Die Gebühr soll für angemessen ausgerüstete Personen entfallen, die ihren Aufstiegsplan vor dem Aufstieg registrieren. Die Einzelheiten der Maßnahme werden noch ausgearbeitet.
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