12 November 15:05
International
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Der japanische Premierminister Takaichi Sanae erklärte, dass Japan im Falle eines Einsatzes von Gewalt gegen Taiwan, wie etwa einer Seeblockade, dies als eine 'Bedrohung für die Existenz' anerkennen und kollektive Selbstverteidigung ausüben könnte. Diese Aussage, die im Rahmen einer Anhörung im Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses gemacht wurde, wird als ein bedeutender Schritt in der japanischen Sicherheitspolitik angesehen. Das Konzept der 'Bedrohung für die Existenz' ermöglicht es Japan, militärisch zu reagieren, wenn ein Verbündeter, wie die Vereinigten Staaten, angegriffen wird. Takaichi betonte, dass nicht jede Eskalation in der Taiwanstraße zu militärischen Maßnahmen Japans führen wird, sondern nur schwerwiegende Situationen, wie eine Seeblockade unter dem Kriegsrecht. Diese Position spiegelt einen historischen Wandel in Japans Ansatz zur Sicherheit und Verteidigung wider.