Stefano Di Stefano, verantwortlich für die Verwaltung der Staatsunternehmen im italienischen Finanzministerium, steht unter Verdacht wegen Insiderhandels.
Es wird vermutet, dass er Aktien von Monte dei Paschi di Siena (MPS) und Mediobanca in der Zeit erworben hat, als MPS ein Übernahmeangebot für Mediobanca vorbereitete, insgesamt etwa 120.000 Euro. Di Stefano ist auch Mitglied des Verwaltungsrats von MPS, wo das Finanzministerium eine Beteiligung von 5% hält.
Die Untersuchung wurde nach ersten Überprüfungen im Zusammenhang mit der Übernahme von Mediobanca durch MPS eingeleitet, und die Staatsanwälte in Mailand prüfen mögliche Absprachen zwischen dem Geschäftsführer von MPS und den Aktionären der Bank. Alle beteiligten Parteien bestreiten jegliches Fehlverhalten, und der Wirtschaftsminister erklärte, dass er keinen Einfluss auf das Angebot ausgeübt habe.
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