Russland intensiviert die Einschränkungen des Internets, indem Roskomnadzor YouTube und WhatsApp aus seinen DNS-Servern entfernt, wodurch sie ohne VPN unzugänglich werden. Dies reiht sich in eine umfassendere Kampagne gegen die Telegram-App ein, die von den Behörden als Bedrohung angesehen wird. Nutzer in Russland haben Schwierigkeiten beim Zugriff auf die Plattformen, und 46 % der Befragten gaben an, dass sie VPNs verwenden, um auf YouTube zuzugreifen. Der Zensur-Experte Michael Klimarev betont, dass das NDNS (National Domain Name System) eine zentralisierte Kontrolle des Zugangs zu Websites ermöglicht, und die Nutzer befürchten, dass ihre Umgehungseinstellungen zur Zensur entdeckt werden. Außerdem umfassen die jüngsten Einschränkungen Geldstrafen für die Suche nach "extremistischen" Materialien und die Nutzung von VPNs. Klimarev warnt, dass, wenn die Situation anhält, Russland ein völlig anderes, unsicheres und kontrolliertes Internet entwickeln könnte.
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