Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) hat die Aktivierung der höchsten Interventionsstufe angesichts der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) angekündigt, die zu 131 Todesfällen geführt hat. Anne Archer, die Direktorin der Abteilung für klinische Pflege der IFRC, erklärte, dass die Organisation ihre Aktivitäten durch den Einsatz spezialisierter Teams im Bereich der öffentlichen Gesundheit und medizinischer Fachkräfte in den betroffenen Gebieten intensivieren wird. Außerdem transportiert die IFRC Kits für sichere Bestattungen in die betroffenen Gebiete.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Epidemie als internationale Gesundheitsnotlage erklärt und ein Notfallkomitee einberufen, um die Krise zu besprechen. Obwohl die DRC Erfahrung im Umgang mit Epidemien hat, gibt es keinen Impfstoff oder spezifische Behandlung für den aktuellen Stamm. Die IFRC betont die Bedeutung der frühzeitigen Erkennung und der Einbeziehung der Gemeinschaften zur Kontrolle der Epidemie und hebt die Notwendigkeit einer starken Koordination und nachhaltigen internationalen Unterstützung hervor.
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