Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat berichtet, dass fast 400 Schiffe mit etwa 6.000 Seeleuten an Bord weiterhin im Golf blockiert sind, ein halbes Jahr nach Ausbruch des Konflikts im Iran. Der Generalsekretär der IMO, Arsenio Dominguez, betonte, dass, obwohl einige Besatzungen es geschafft haben zu gehen, die meisten nicht sicher aus der Region entkommen konnten. Seit Beginn des Krieges wurden 70 Angriffe auf internationale Schiffe im Golf dokumentiert, insbesondere in der Straße von Hormuz, die 19 tote Seeleute zur Folge hatten. Die Verschlechterung der maritimen Sicherheit betrifft schwerwiegend unschuldige Seeleute.
Im Kontext der Spannungen zwischen den USA und dem Iran ist die Straße von Hormuz zu einem Brennpunkt des Streits geworden, wobei die amerikanischen Streitkräfte Hafenblockaden verhängen, um die Finanzierungsquellen Teherans zu reduzieren. Obwohl Präsident Trump erklärt hat, dass die Straße vollständig von den USA kontrolliert wird, bestreiten Analysten diese Aussage und betonen, dass die Navigation unter Sicherheitsbedingungen problematisch bleibt.
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