Die aktuelle Analyse von Europol hebt hervor, dass die organisierte Kriminalität eine erhebliche Bedrohung für die Europäische Union darstellt, trotz der Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden. Der Bericht untersucht über 700 kriminelle Gruppen, die mehr als 400.000 Mitglieder aus 118 Ländern zählen. Etwa 85 % dieser Gruppen nutzen legale Geschäftsstrukturen, um ihre illegalen Aktivitäten zu verschleiern, und sind in Verbrechen wie Drogenhandel, Cyberkriminalität, Geldwäsche und Menschenhandel verwickelt.
Europol betont, dass diese Organisationen ein anpassungsfähiges kriminelles Ökosystem bilden, das in der Lage ist, neue Möglichkeiten auszunutzen. Die Europäische Kommission schlägt vor, das Mandat von Europol zu stärken, indem der Agentur zusätzliche Instrumente zur Bekämpfung von digitalen und grenzüberschreitenden Verbrechen zur Verfügung gestellt werden, um die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Behörden und den europäischen Institutionen zu verbessern. Dieser Bericht ist ein Update der vorherigen Analyse aus dem Jahr 2024 über die kriminellen Netzwerke in der EU.
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