Laut den venezolanischen Behörden haben die Erdbeben vom 24. Juni den Tod von mindestens 2.295 Personen verursacht, und über 11.000 wurden verletzt. Tausende von Menschen sind obdachlos und leben unter prekären Bedingungen. Ärzte wie Eugenio Cova vom Hospital del Oeste in Caracas warnen, dass verletzte Patienten das Risiko haben, schwere Infektionen zu entwickeln. Der Mangel an medizinischem Personal, ein chronisches Problem in Venezuela, verschärft die Situation.
Humanitäre Organisationen, einschließlich der UNO, betonen die Epidemierisiken aufgrund der hohen Temperaturen und des Mangels an sauberem Wasser. Die Vereinigten Staaten haben 900 Soldaten für Rettungsoperationen entsandt und eine humanitäre Hilfe von 300 Millionen Dollar angekündigt. Die Sachschäden werden auf über 6,7 Milliarden Dollar geschätzt, und internationale Teams setzen ihre Ankunft fort, um bei der Suche nach Überlebenden zu helfen.
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