Premier Mark Carney und seine Kollegin aus Alberta, Danielle Smith, haben ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet, um den Bau einer Pipeline für den Transport von Bitumen aus Alberta nach British Columbia zu erleichtern. Dieses Dokument legt politische Richtlinien fest, ist jedoch keine endgültige Entscheidung. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass, obwohl 60% der Kanadier das Projekt unterstützen, die Unterstützung fragmentiert ist und die indigenen Gemeinschaften skeptisch bleiben.
Das MOU führt auch Ausnahmen von der Umweltschutzgesetzgebung ein, was zu Kontroversen geführt hat, einschließlich des Rücktritts von Minister Steven Guilbeault, der die Lockerung der Umweltschutzmaßnahmen kritisierte. Die indigenen Gemeinschaften, die für den Erfolg des Projekts entscheidend sind, wurden nicht angemessen konsultiert, und ihre Führer lehnen die Idee ab, ein Moratorium für die Ölbohrungen zu verhandeln. Somit bleibt das MOU eine politische Erklärung, ohne solide Unterstützung aus dem privaten Sektor oder von den betroffenen Gemeinschaften.
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