Der Bezirksrichter Charles Breyer vom US-Bundesgericht hat entschieden, dass das Urteil der Geschworenen im Fall von Elon Musk gültig bleibt, trotz der Feststellung, dass er nicht für eine spezifische Nachricht verantwortlich ist, die auf Twitter veröffentlicht wurde.
Das Gericht kam zu dem Schluss, dass insgesamt Musks Verhalten die Investoren in die Irre geführt hat, was ihre Entscheidungen auf dem Kapitalmarkt beeinflusste. Das Urteil wurde in San Francisco verkündet, wo der Richter auch Musks Antrag auf Aufhebung der Sammelklage von Investoren, die behaupteten, seine Aussagen hätten Verwirrung gestiftet und den Wert der Twitter-Aktien künstlich beeinflusst, abgelehnt hat. Das Gericht genehmigte außerdem den Antrag der Investoren auf die Gewährung von Vorzinsen, was die endgültige Summe der Entschädigungen erheblich erhöhen könnte. Die Anwälte der Investoren begrüßten die Entscheidung und betonten die Verantwortung der Marktführer gegenüber den Investoren.
Vertreter von Musk schlossen die Möglichkeit eines Berufungsverfahrens nicht aus. Der Fall wird aufmerksam verfolgt, da er wichtige Auswirkungen auf die öffentliche Kommunikation von Führungskräften börsennotierter Unternehmen hat.
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