Die regionalen Behörden in Südkorea haben Drohnen mit Lautsprechern und Wärmebildkameras mobilisiert, um die ältere Bevölkerung im Kontext einer extremen Hitzewelle zu schützen. Die Maßnahmen wurden in der Region Nord-Gyeongsang umgesetzt, wo die Temperaturen 41 Grad Celsius überschritten haben.
Die Drohnen überfliegen landwirtschaftliche Flächen und senden Botschaften, die ältere Landwirte auffordern, Pausen einzulegen und längere Arbeit zu vermeiden, um die durch die Hitze verursachten Erkrankungen zu reduzieren. Das System wurde 2023 in Zusammenarbeit mit dem Forstdienst Koreas entwickelt und erweitert, um Warnungen im Zusammenhang mit der Hitzewelle einzuschließen.
Die Drohnen können bis zu fünf Kilometer abdecken und erreichen schwer zugängliche Gebiete, indem sie Risiken mit Wärmebildkameras identifizieren. Nord-Gyeongsang, das 16,7 % der landwirtschaftlichen Betriebe des Landes ausmacht, sieht sich einer schweren Alterung der Arbeitskräfte gegenüber, da die meisten Landwirte über 65 Jahre alt sind. Präsident Lee Jae Myung erklärte die Hitzewelle zu einer 'nationalen Katastrophe' und mobilisierte die Behörden, nachdem 21 Todesfälle aufgrund extremer Temperaturen gemeldet wurden.
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