Volker Turk, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, erklärte, dass in Venezuela weiterhin Praktiken der Folter und illegaler Inhaftierung stattfinden, mit vielen Bürgern, die willkürlich festgehalten werden.
Er erwähnte, dass die erhaltenen Informationen Folter und Misshandlungen, insbesondere in den Haftzentren Rodeo 1 und Fuerte Guaicapuro, anzeigen. Turk forderte die venezolanischen Behörden auf, alle willkürlich Inhaftierten sofort freizulassen.
Nach Angaben der NGO Foro Penal gibt es in Venezuela 508 politische Gefangene.
Obwohl er das kürzlich verabschiedete Amnestiegesetz begrüßte, das die Freilassung von aus politischen Gründen Inhaftierten erleichtern könnte, forderte Turk mehr Transparenz und uneingeschränkten Zugang zu den Haftzentren. Er betonte, dass der von den Behörden verhängte Ausnahmezustand genutzt wurde, um ein Klima der Angst zu schaffen, und forderte eine Neubewertung dieses Zustands.
Turk begrüßte die Entscheidung, dem UN-Personal den Zugang nach Venezuela zu ermöglichen, spezifizierte jedoch nicht, ob dies zur Wiedereröffnung des im Februar 2024 ausgewiesenen Büros führen wird.
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