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Die Äußerungen des ungarischen Verkehrsministers Janos Lazar haben in Ungarn, in einem angespannten Wahlklima, eine Welle politischer und ziviler Reaktionen ausgelöst. Im Rahmen einer öffentlichen Versammlung sprach Lazar über den Arbeitskräftemangel und erklärte, dass in Abwesenheit von Einwanderern die rumänische Gemeinschaft die unattraktiven Arbeiten übernehmen sollte, wie zum Beispiel die Reinigung von Toiletten in Zügen. Diese Äußerungen wurden als diskriminierend interpretiert und führten zu Rücktrittsforderungen von der Opposition und Organisationen, die die rumänische Gemeinschaft vertreten.
Der Vorsitzende der TISZA-Partei, Peter Magyar, forderte den Rücktritt des Ministers und hielt dessen Äußerungen für inakzeptabel. Zivile Organisationen betonten den Beitrag der Roma zur nationalen Wirtschaft und forderten öffentliche Entschuldigungen. Als Antwort wies Janos Lazar die Kritik zurück und bezeichnete sie als "typischen liberalen Idealismus" und betonte, dass die Regierung Maßnahmen zur Unterstützung der Roma-Gemeinschaft ergriffen habe. Die rumänische Gemeinschaft macht etwa 7% der Bevölkerung Ungarns aus, und das Thema bleibt ein sensibles in der öffentlichen Debatte.
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