Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat die Absicht angekündigt, das System der Verträge im Militär zu stärken, indem klare Bedingungen für die Dauer des Militärdienstes festgelegt werden. Eine wichtige Neuerung ist die Möglichkeit der schrittweisen Demobilisierung von Soldaten, die während des Krieges eingezogen wurden, obwohl die aktuelle Gesetzgebung die Demobilisierung nur nach Beendigung des Kriegsrechts erlaubt, das seit 2022 in Kraft ist.
Der Mindestlohn für nicht kämpfende Soldaten wird von 20.000 Hrywnja (390 Euro) auf 30.000 Hrywnja (ungefähr 580 Euro) steigen, während die Beträge für kämpfende Soldaten deutlich höher sein werden. Die Einzelheiten der Reform werden in diesem Monat abgeschlossen, und die ersten Ergebnisse werden im Juni erwartet.
Die ukrainischen Behörden versuchen, Soldaten auf Vertragsbasis zu gewinnen, insbesondere aus der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen, aber die Rekrutierungsbemühungen waren bisher nicht erfolgreich und waren von Skandalen und Kritik wegen Ungerechtigkeit und Korruption geprägt.
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