Die Münchener Sicherheitskonferenz (MSC) hat beschlossen, Abgeordnete der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD) zur Sitzung im Februar einzuladen, eine Positionsänderung, die von den Organisatoren bestätigt wurde. Diese Entscheidung wurde durch die Kritik des US-Vizepräsidenten JD Vance beeinflusst, der Deutschland vorwarf, die Meinungsfreiheit durch den Ausschluss der AfD einzuschränken. Die MSC erklärte, dass die Einladung von Abgeordneten aller im Bundestag vertretenen Parteien eine frühere Praxis sei. Obwohl der Sprecher sich weigerte, zu Vances Einfluss Stellung zu nehmen, deuten einige Experten darauf hin, dass die MSC versuchen könnte, eine Intervention der US-Regierung zu vermeiden oder die AfD zu normalisieren.
Kritik wurde hinsichtlich der möglichen Sicherheitsrisiken geäußert, die mit der Teilnahme der AfD verbunden sind, angesichts ihrer Verbindungen zu Russland und China. Die Politikänderung erfolgt in einem angespannten Wahlkontext in Deutschland, wo die AfD an Popularität gewonnen hat und zur wichtigsten Oppositionspartei geworden ist.