Die Philippinen haben am Montag die chinesischen Fischer beschuldigt, Cyanid in die Gewässer rund um den Spratly-Archipel zu leiten, ein umstrittenes strategisches Gebiet.
Nach Angaben des Nationalen Sicherheitsrates (NSC) der Philippinen haben die Einleitungen von giftigen Substanzen im vergangenen Jahr in der Second Thomas Zone, einem Atoll der Spratly-Inseln, begonnen.
Der stellvertretende Direktor des NSC, Cornelio Valencia, erklärte, dass die Verwendung von Cyanid einen Sabotageakt darstellt, der darauf abzielt, die lokalen Fischpopulationen zu dezimieren und somit die Nahrungsquelle des Marinepersonals zu beeinträchtigen. Bislang wurden keine Vergiftungsfälle unter den philippinischen Soldaten gemeldet, Manila hat jedoch in den letzten Monaten zehn Flaschen Cyanid beschlagnahmt, die von chinesischen Fischereischiffen entsorgt wurden.
Die Spannungen zwischen den Philippinen und China sind in diesem Gebiet häufig, und Manila hat die Intensivierung der Patrouillen angeordnet.
Der NSC plant, einen Bericht an das Außenministerium vorzulegen, der zu einem diplomatischen Protest gegen die Aktionen Chinas führen könnte.
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