In Aleppo, im Norden Syriens, haben die kurdischen Kämpfer aus den Stadtteilen Ashrafieh und Sheikh Maqsoud angekündigt, dass sie sich weigern zu evakuieren und dass sie der syrischen Armee, die sie umzingelt hat, Widerstand leisten werden. Sie erklärten, dass sie eine Kapitulation nicht akzeptieren werden, im Kontext, in dem die syrischen Behörden einen vorübergehenden Waffenstillstand angekündigt und Evakuierungsrouten vorbereitet haben. Nach drei Tagen intensiver Kämpfe kehrte Ruhe in die Stadt zurück, aber die Spannungen bleiben hoch. Die Kurden kontrollieren diese Stadtteile seit 2012, und kürzlich hat die syrische Armee die Bombardierungen verstärkt, um die Kontrolle zurückzugewinnen.
Diese Eskalation der Gewalt unterstreicht die Sackgasse in den Verhandlungen zur Integration der kurdischen Institutionen in die Strukturen des syrischen Staates. Gleichzeitig haben europäische Führer Damaskus besucht und ihre Besorgnis über die interkommunalen Gewaltakte geäußert und das Engagement der Europäischen Union bekräftigt, den friedlichen Übergang in Syrien zu unterstützen.
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