Laut einer Untersuchung, die von den Los Angeles Times veröffentlicht wurde, nutzt die israelische Armee ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Überwachungssystem, um Mitglieder der Gruppe Hezbollah im Libanon zu lokalisieren und zu eliminieren.
Das israelische Überwachungssystem analysiert große Datenmengen aus Mobiltelefonen, Videokameras, Drohnen und sozialen Netzwerken, um Profile zu erstellen, die als Bedrohungen angesehen werden.
Der Fall von Ahmad Turmus, einem Mann aus dem Libanon, der bei einem israelischen Angriff getötet wurde, verdeutlicht die Risiken dieser Technologien. Turmus erhielt einen Anruf von einem israelischen Offizier, der ihn fragte, ob er lieber allein oder mit den anderen sterben wolle, und seine Antwort - 'Allein' - führte zu dem tödlichen Angriff.
Experten betonen, dass das System Informationen aus mehreren Quellen kombiniert und die künstliche Intelligenz Verhaltensweisen analysiert, um Bedrohungsprofile zu erstellen. Dennoch warnen Fachleute, dass Fehler auftreten können und Algorithmen Zivilisten mit Kämpfern verwechseln können. Hezbollah versucht, sich an diese Technologien anzupassen, aber die Überwachung ist extrem schwer zu vermeiden.
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