Der Europäische Datenschutzausschuss hat zusammen mit 61 globalen Datenschutzbehörden eine von der Global Privacy Assembly koordinierte Erklärung unterzeichnet, die die Risiken im Zusammenhang mit KI-Systemen anspricht, die in der Lage sind, realistische Bilder und Videos von Personen ohne deren Zustimmung zu erstellen. Die Erklärung hebt die Auswirkungen dieser Technologien hervor, insbesondere im Kontext sozialer Netzwerke, wo die Erstellung schädlicher Inhalte erleichtert wurde, einschließlich intimer Bilder ohne Zustimmung und herabwürdigender Darstellungen. Die unterzeichnenden Behörden fordern eine dringende Regulierung, wobei die spezifischen Risiken für Kinder, wie Online-Belästigung und Ausbeutung, berücksichtigt werden. Das Dokument hebt die Erwartungen an Organisationen hervor, die diese Technologien entwickeln, einschließlich der Einhaltung der Datenschutzgesetze, der Implementierung technischer und organisatorischer Garantien, der Transparenz in der Nutzung der Systeme und der Mechanismen zur Entfernung schädlicher Inhalte. Es wird auch die Bedeutung des Kinderschutzes durch angemessene Aufklärung und die Integration von Garantien in die Entwurfsphase der Systeme betont. Die Behörden verpflichten sich zur internationalen Zusammenarbeit, um diese aufkommenden Risiken anzugehen, und fordern Organisationen auf, proaktiv mit den Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten, um die Grundrechte zu schützen. Diese Initiative stärkt die Position der Europäischen Union in den globalen Diskussionen über den Datenschutz in einer sich ständig verändernden digitalen Landschaft.
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