Im Jahresbericht haben die finnischen Geheimdienste (Supo) gewarnt, dass die russische Spionage in Finnland zunehmen könnte, sobald der Krieg in der Ukraine endet. Der Konflikt, der 2022 begann, wird wahrscheinlich in naher Zukunft andauern, aber sein Ende wird es Russland ermöglichen, Ressourcen für Spionageaktivitäten umzuleiten.
Finnland, das eine 1.340 Kilometer lange Grenze zu Russland hat und im April 2023 der NATO beigetreten ist, wird ein wichtiger Ort für die russischen Geheimdienste bleiben. Supo betonte, dass Russland seine Geheimdienstfähigkeiten wiederherstellen wird, insbesondere durch den Einsatz von Informanten.
Außerdem hat Finnland Russland beschuldigt, einen "hybriden Krieg" an der Grenze zu orchestrieren, eine Anschuldigung, die vom Kreml zurückgewiesen wurde. Trotz dieser Bedrohungen warnte Supo davor, den Einfluss Russlands auf Finnland zu übertreiben, und wies darauf hin, dass nicht alle Vorfälle Moskau zugeschrieben werden können.
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