Die Europäische Union hat offiziell das Projekt ACT4FOOD – Advanced Cybersecurity Tools for Critical Food Supply Chains ins Leben gerufen, das darauf abzielt, die Cyber-Resilienz der europäischen Lebensmittelkette, vom Bauern bis zum Verbraucher, zu verbessern.
Das Projekt vereint 11 Partner aus 8 Ländern und wird über einen Zeitraum von 36 Monaten durchgeführt, finanziert durch das Digital Europe Programme. ACT4FOOD reagiert auf die Herausforderungen, die durch die schnelle Digitalisierung der Lebensmittelindustrie entstehen, die die Exposition gegenüber Cyberrisiken erhöht hat. Laut Eurostat haben 21,5 % der Unternehmen in der EU im Jahr 2023 IT-Sicherheitsvorfälle gemeldet. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, fortschrittliche technologische Lösungen zu entwickeln, um kritische Infrastrukturen und sensible Daten entlang der gesamten Lebensmittelkette zu schützen. Diese Initiative ist entscheidend, um den immer häufigeren und ausgeklügelten Cyberangriffen auf den Lebensmittelsektor entgegenzuwirken.
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