Olof Gill, Sprecher der Europäischen Kommission, erklärte, dass die EU entschieden auf jede Verletzung der Verpflichtungen aus dem Handelsabkommen mit den USA reagieren wird. Das Weiße Haus hat die Einleitung von Untersuchungen angekündigt, um die wirtschaftlichen Schäden zu dokumentieren, die den Vereinigten Staaten entstanden sind, und zwar in Bezug auf etwa fünfzehn Länder, einschließlich der EU, sowie mögliche neue Zolltarife.
Die Europäische Kommission bestreitet die Einbeziehung der EU in diese Untersuchungen und betont, dass die Quellen der strukturellen Überkapazität in anderen Ländern liegen, insbesondere in China, das von Brüssel beschuldigt wird, unlauteren Wettbewerb zu schaffen. China seinerseits hat die USA für die "Manipulation der Politik" der Situation kritisiert und die Argumente zur Überkapazität als fehlerhaft zurückgewiesen.
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