Die extreme Dürre und der niedrige Wasserstand der Donau bedrohen die Energiesicherheit Mitteleuropas und Osteuropas.
Nach den Problemen im Kernkraftwerk Cernavodă warnen die ungarischen Behörden, dass das Kernkraftwerk Paks, das für fast die Hälfte des Stroms des Landes verantwortlich ist, alle Reaktoren in den nächsten 24-72 Stunden abschalten könnte. Obwohl der Wasserstand der Donau momentan ausreichend für die Kühlung der Anlagen ist, ist der Wasserstand unter den Rekordtiefstand von 2018 gefallen, und die wasserbaulichen Veränderungen sowie der Klimawandel tragen zu dieser Situation bei.
Das Kraftwerk befindet sich auf Alarmstufe 3, und die Abschaltung der Reaktoren könnte unvermeidlich werden. Auch Rumänien hatte Probleme in Cernavodă, und Bulgarien überwacht das Kraftwerk Kozlodui. Eine mögliche gleichzeitige Abschaltung der Kernkraftwerke in diesen Ländern würde die Energieproduktion erheblich reduzieren und den Druck auf den regionalen Strommarkt erhöhen. Die Betreiber betonen, dass alle Entscheidungen aus Gründen der nuklearen Sicherheit getroffen werden, aber die Entwicklung des Wasserstands der Donau wird zu einem kritischen Faktor für den Betrieb der Kernkraftwerke in Osteuropa.
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