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Johann Wadephul, der deutsche Außenminister, hat die Risiken einer Eskalation des Krieges im Nahen Osten hervorgehoben, die eine schwere globale Krise auslösen könnte. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Amtskollegen, Jean-Noël Barrot, erwähnte Wadephul, dass Deutschland, ursprünglich Unterstützer der amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran, kritischer geworden ist, je intensiver der Konflikt wurde, was die Wirtschaft und Sicherheit der Europäischen Union beeinträchtigt.
Wadephul hob die Risiken hervor, einschließlich einer möglichen Lebensmittelkrise, aufgrund der Unterbrechung der Versorgung mit Düngemitteln aus der Region, die Afrika schwer treffen könnte. Er äußerte auch Besorgnis über die Flüchtlingsströme, die aus einer Eskalation des Konflikts resultieren könnten. Er wünschte sich einen Regimewechsel im Iran, stellte jedoch die Wirksamkeit externer militärischer Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels in Frage.
Wadephul betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und Israel, um eine Deeskalation der Feindseligkeiten zu erreichen und gleichzeitig die Sicherheit der Straße von Hormuz zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang lehnten die europäischen Führer die Teilnahme an Sicherheitsmissionen in der Straße von Hormuz ab, trotz der Warnungen des ehemaligen Präsidenten Trump bezüglich der Zukunft der NATO.
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