Das Lalique-Museum in Wingen-sur-Moder, Frankreich, war am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr Ziel eines Raubüberfalls, wie aus Informationen von Le Figaro hervorgeht. Etwa zwanzig Schmuckstücke wurden gestohlen, und der Gesamtschaden könnte fast vier Millionen Euro erreichen.
Der Alarm wurde ausgelöst, aber eine Reinigungskraft alarmierte die Gendarmerie, nachdem sie als Erste am Tatort angekommen war. Die Ordnungskräfte stellten fest, dass mindestens sechs Vitrinen zerbrochen waren, und die Diebe konnten entkommen, ohne festgehalten zu werden. Die Ermittlungen sind im Gange, und die Aufnahmen der Überwachungskameras werden analysiert.
Das Museum, das aufgrund des Raubs im Louvre in Paris im Oktober 2025 als "sensibler Ort" gilt, genießt erhöhte Wachsamkeit, aber das Sicherheitssystem hat sich als unzureichend erwiesen. Die Leitung des Museums hat eine vorübergehende Schließung angekündigt, um eine sichere Wiedereröffnung zu gewährleisten.
Das 2011 eröffnete Lalique-Museum zeigt Glasarbeiten des Künstlers René Lalique auf einer Fläche von 900 m².
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