David Petraeus, ehemaliger Direktor der CIA, erklärte, dass die Beteiligung europäischer Länder an der gemeinsamen Militäroperation der USA und Israels gegen den Iran eine Möglichkeit ist, obwohl Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich eher eine defensivere Rolle in Betracht ziehen. Petraeus betonte, dass es unklug gewesen wäre, wenn die Europäer nicht von Anfang an involviert wären, angesichts der Risiken einer Ausweitung des Konflikts. Er erwähnte, dass europäische Länder erheblich zur Luft- und Raketenabwehr in der Region beitragen könnten, da der Iran seine Ziele über Israel und die amerikanischen Stützpunkte hinaus ausdehnen wird.
Der General schloss die Entsendung amerikanischer Bodentruppen in den Iran aus und betonte, dass der Präsident und der Verteidigungsminister in dieser Hinsicht klar waren. Petraeus warnte, dass, obwohl die Fähigkeit des Iran zur Vergeltung sinken könnte, die Risiken für amerikanische und alliierte Truppen steigen. Er sprach auch über mögliche politische Veränderungen im Iran und deutete an, dass eine pragmatischere Führung die regionale Rolle des Landes überdenken könnte. Dies könnte zu einer Veränderung in der Struktur der Führungselite führen, mit weniger radikalen Ideologen und mehr opportunistischen Figuren.
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