Der Fall bezieht sich auf die Periode 2021, als Cristiano Ronaldo Juventus verließ, um zu Manchester United zu wechseln. Damals einigten sich der italienische Verein und der Spieler auf eine Vereinbarung namens 'Carta Ronaldo', durch die 19,5 Millionen Euro aus ausstehenden Gehältern später gezahlt werden sollten. Dieses Dokument wurde jedoch nicht in der Buchhaltung des Vereins erfasst und nicht beglichen, was zu einem Schiedsverfahren und später zu einem Prozess führte. 'Carta Ronaldo' wurde im März 2022 entdeckt, im Zuge einer Durchsuchung im Rahmen der Prisma-Ermittlungen, die zur Rücktritt des Präsidenten Andrea Agnelli und des alten Verwaltungsrats führten.
Im Jahr 2023 leitete Ronaldo rechtliche Schritte zur Rückforderung der Beträge ein, und die Parteien einigten sich darauf, den Streit durch Schiedsverfahren zu lösen. Im April 2024 entschied das Schiedsgericht, Ronaldo die Hälfte des Gesamtbetrags, nämlich 9,77 Millionen Euro, zuzusprechen, zuzüglich Zinsen. Juventus focht diese Entscheidung an, aber das Gericht in Turin bestätigte sie und wies die Beschwerde des Vereins zurück.
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