Jeppe Bruus, der dänische Verteidigungsminister, erklärte am Dienstag, dass die Rekruten in Grönland eingesetzt werden, einem autonomen dänischen Gebiet, wo sie mit professionellen Soldaten in verschiedenen Missionen zusammenarbeiten werden.
Diese Entscheidung erfolgt im Kontext der Stärkung der militärischen Präsenz Dänemarks als Antwort auf den Druck der Vereinigten Staaten, insbesondere nach den Vorwürfen des amerikanischen Vizepräsidenten JD Vance, dass Dänemark die Sicherheit dieses Gebiets vernachlässigt. Außerdem äußerte der ehemalige Präsident Donald Trump im Jahr 2025 sein Interesse an Grönland und schlug sogar vor, Gewalt anzuwenden, um die Insel zu „erlangen“.
Dänemark hat kürzlich den obligatorischen Militärdienst auf 11 Monate ausgeweitet, einschließlich für Frauen, und die Rekruten werden ausgebildet, um an Missionen teilzunehmen. Bruus erwähnte, dass sie in Aufgaben involviert sein werden, die keine langwierige spezialisierte Ausbildung erfordern, gab jedoch keine Details zur Anzahl der Rekruten oder zu den spezifischen Missionen an.
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