Das NATO-Mitglied Dänemark hat den Kauf seiner ersten Präzisionsraketen mit großer Reichweite vereinbart. Dies geschieht vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Sicherheitslage in Europa und der militärischen Bedrohung durch Russland. Die Entscheidung wurde am Donnerstag vom dänischen Verteidigungsminister Jeppe Bruus bekannt gegeben und von Moskau verurteilt.
Kopenhagen wird „Anthem“-Raketen kaufen, die in Deutschland vom US-Unternehmen Covenant produziert werden, sowie JSM-Raketen (Joint Strike Missile), die vom norwegischen Unternehmen Kongsberg hergestellt werden. Diese werden unter anderem von den dänischen F-35-Kampfflugzeugen eingesetzt. Die Behörden machten weder Angaben zur Zahl der bestellten Raketen noch zum Vertragswert.
Der Verteidigungsminister erklärte, die neuen Systeme würden die militärischen Fähigkeiten des Landes erweitern und im Falle eines Angriffs Schläge „hinter den feindlichen Linien“ ermöglichen. Er begründete den Kauf mit der Notwendigkeit, die Verteidigung zu stärken und russische Aggression abzuschrecken.
Dänemark hatte bereits im vergangenen Jahr seine Absicht angekündigt, offensive Langstreckenwaffen zu kaufen, nachdem der Verteidigungssektor jahrelang von Budgetkürzungen betroffen gewesen war. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hatte die Armee damals aufgefordert, die Beschaffung militärischer Ausrüstung angesichts des von Russland in der Ukraine begonnenen Krieges zu beschleunigen.
Die russische Botschaft in Kopenhagen warf Dänemark vor, eine Konfrontation mit Moskau anzustreben, und warnte vor „unvermeidlichen verheerenden Folgen“. Europäische Verbündete stärken damit im Rahmen des strategischen Wandels der NATO ihre militärischen Fähigkeiten.
«summary_long»:»Das NATO-Mitglied Dänemark hat den Kauf seiner ersten Präzisionsraketen mit großer Reichweite vereinbart. Dies geschieht vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Sicherheitslage in Europa und der militärischen Bedrohung durch Russland. Die Entscheidung wurde am Donnerstag vom dänischen Verteidigungsminister Jeppe Bruus bekannt gegeben und von Moskau verurteilt.
Kopenhagen wird „Anthem“-Raketen kaufen, die in Deutschland vom US-Unternehmen Covenant produziert werden, sowie JSM-Raketen (Joint Strike Missile), die vom norwegischen Unternehmen Kongsberg hergestellt werden. Diese werden unter anderem von den dänischen F-35-Kampfflugzeugen eingesetzt. Die Behörden machten weder Angaben zur Zahl der bestellten Raketen noch zum Vertragswert.
Der Verteidigungsminister erklärte, die neuen Systeme würden die militärischen Fähigkeiten des Landes erweitern und im Falle eines Angriffs Schläge „hinter den feindlichen Linien“ ermöglichen. Er begründete den Kauf mit der Notwendigkeit, die Verteidigung zu stärken und russische Aggression abzuschrecken.
Dänemark hatte bereits im vergangenen Jahr seine Absicht angekündigt, offensive Langstreckenwaffen zu kaufen, nachdem der Verteidigungssektor jahrelang von Budgetkürzungen betroffen gewesen war. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hatte die Armee damals aufgefordert, die Beschaffung militärischer Ausrüstung angesichts des von Russland in der Ukraine begonnenen Krieges zu beschleunigen.
Die russische Botschaft in Kopenhagen warf Dänemark vor, eine Konfrontation mit Moskau anzustreben, und warnte vor „unvermeidlichen verheerenden Folgen“. Europäische Verbündete stärken damit im Rahmen des strategischen Wandels der NATO ihre militärischen Fähigkeiten.
«,Quellen
Neueste Nachrichten
12:20
12:19
12:19
12:13
12:05
Mehr Nachrichten ansehen