Das Handelsministerium Chinas hat heftig reagiert, nachdem das US-Verteidigungsministerium mehrere chinesische Unternehmen, darunter Alibaba, Baidu und BYD, auf die Liste der Firmen gesetzt hat, die verdächtigt werden, die chinesische Armee zu unterstützen. Peking erklärte, dass es "tief unzufrieden" sei und sich entschieden gegen diese Entscheidung wendet, und fordert die sofortige Rücknahme der Maßnahmen.
Die chinesischen Behörden beschuldigen die Vereinigten Staaten, den Konsens zu ignorieren, der zwischen Präsident Donald Trump und Xi Jinping bei dem kürzlichen Treffen in Peking erzielt wurde. Das Handelsministerium warnte, dass China "entschlossen und fest" reagieren werde, falls chinesische Unternehmen nicht fair behandelt werden.
Die Aktualisierung der Liste spiegelt die Bedenken Washingtons hinsichtlich der Verbindungen zwischen großen chinesischen Unternehmen und der Entwicklung der militärischen Fähigkeiten Chinas wider, in einem Kontext intensiver strategischer Konkurrenz. Laut US-amerikanischem Recht werden Unternehmen auf dieser Liste keine direkten Verträge mit dem Verteidigungsministerium abschließen können, und ab 2027 wird es auch Einschränkungen für den Erwerb über Zwischenhändler geben. Diese Entscheidung kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für die Beziehungen zwischen den USA und China, die versuchen, einen fragilen Waffenstillstand im Handelskonflikt aufrechtzuerhalten.
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