Die Europäische Kommission hat bestätigt, dass Bulgarien am 1. Januar 2026 den Euro einführen wird, und betont, dass dieser Plan nicht von der innerpolitischen Situation betroffen sein wird. Die Ankündigung kam nach dem Rücktritt der von Premierminister Rossen Zhelyazkov geführten Regierung und im Kontext der anti-regierungs Proteste, die im Land stattgefunden haben.
Obwohl der Präsident Bulgariens, Roumen Radev, und eine pro-russische Oppositionspartei Bedenken hinsichtlich der Vorbereitung des Landes auf den Euro geäußert haben, hat die Kommission bekräftigt, dass Bulgarien die notwendigen Kriterien für den Beitritt erfüllt hat. Der Sprecher der Kommission erklärte, dass alle notwendigen Entscheidungen getroffen wurden und dass der Beitrittsprozess unabhängig von politischen Entwicklungen in Kraft bleibt. Außerdem hat das bulgarische Parlament Initiativen zur Durchführung eines Referendums zu diesem Thema abgelehnt, da die Mehrheit der Mitglieder für den Eintritt in die Eurozone ist.
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