Nach einem Treffen in Kiew zwischen dem bulgarischen Bildungsminister Sergey Ignatov und seinem ukrainischen Amtskollegen Oksen Lisovyi wurden wichtige Initiativen zur Bewahrung der kulturellen Identität der in Bulgarien lebenden Ukrainer skizziert.
Eine der diskutierten Vorschläge ist die Gründung einer ukrainischen Schule, ähnlich dem Lyzeum in Bolgrad 'G. S. Rakovski', die die Ausbildung in der Muttersprache gewährleisten soll. Außerdem wurde vereinbart, die Art und Weise zu überarbeiten, wie die Geschichte der Ukraine in den bulgarischen Lehrbüchern dargestellt wird, um eine ausgewogene Darstellung der Geschichte beider Länder zu bieten.
Die beiden Minister unterzeichneten ein Protokoll, das die Ausbildung in bulgarischer Sprache für Schüler bulgarischer Herkunft in der Ukraine garantiert, und diskutierten über die Entsendung bulgarischer Lehrer in die Ukraine.
Die Initiativen umfassen auch die Einführung der ukrainischen Sprache als Fremdsprache in bulgarischen Schulen sowie die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Universitäten im Bereich Forschung und akademischem Austausch.
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