Die bulgarische Übergangsregierung unter Premierminister Andrei Giurov hat gewarnt, dass es eine erhebliche Menge an gefälschten Euro-Banknoten gibt, die für den Kauf von Stimmen bei den für Sonntag angesetzten vorgezogenen Parlamentswahlen verwendet werden sollen. Das Innenministerium beschäftigt sich mit diesen Meldungen und hat am Dienstag eine Million Euro beschlagnahmt, die für eine bestimmte politische Formation bestimmt waren, ohne weitere Details dazu zu geben.
Außerdem hat die Polizei am Mittwoch gefälschte Banknoten im Wert von 5.000 Euro und 6.000 Pfund Sterling beschlagnahmt. Premierminister Giurov beschuldigte die Urheber des Plans, zu versuchen, die Stimmen der bulgarischen Bürger zu manipulieren, und forderte deren Zusammenarbeit, um solche Aktionen zu verhindern. Der stellvertretende Innenminister Ivan Anchev berichtete von 1.743 Beschwerden über Versuche des Stimmenkaufs, fast viermal so viele wie bei den vorherigen Wahlen. Stimmenkauf ist eine häufige Praxis in Bulgarien, einem Land, das für seine Korruption bekannt ist.
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