Die belgische Regierung beabsichtigt, eine verpflichtende Ausbildung in der Militärmedizin für alle Medizinstudenten einzuführen, beginnend mit dem akademischen Jahr 2026-2027. Diese Initiative, berichtet von den Zeitungen Het Nieuwsblad und Gazet van Antwerpen, zielt darauf ab, die Kurse zur Pathologie in Krisensituationen in das Studienprogramm zu integrieren.
Der Dekan der Fakultät für Medizin in Antwerpen, Filip Lardon, betonte, dass das Ziel darin besteht, die Studenten darauf vorzubereiten, schweren Kriegstraumata wie Amputationen zu begegnen. Professor Werner Jacobs erklärte, dass nicht alle Ärzte darauf trainiert werden, im Kampfgebiet zu operieren, sondern dass sie wissen müssen, wie sie Kriegsoffiziere behandeln, die nach der Stabilisierung in belgische Krankenhäuser verlegt werden. Außerdem hat die Regierung einen Brief an 17-Jährige geschickt, in dem sie sie ermutigt, sich für den freiwilligen Militärdienst zu melden.
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