Die australische Regierung, unter der Leitung von Premierminister Anthony Albanese, hat einen Plan vorgeschlagen, wonach Technologiegiganten wie Google, Meta und TikTok eine Steuer von 2,25 % auf lokale Einnahmen für Informationsinhalte zahlen müssen, wenn sie keine Handelsvereinbarungen mit Nachrichtenverlegern erreichen.
Diese Maßnahme ist Teil des Gesetzesentwurfs mit dem Titel Anreiz für Verhandlungen über Nachrichten (NBI), der bis zum 18. Mai zur öffentlichen Konsultation offen steht. Die Regierung ist der Ansicht, dass das aktuelle Verhandlungssystem unzureichend ist und hofft, dass das neue Modell jährlich bis zu 250 Millionen australische Dollar für den Journalismus generiert.
Die Kommunikationsministerin Anika Wells erklärte, dass es gerecht sei, dass digitale Plattformen zur Arbeit des Journalismus beitragen. Die Steuer wird auf Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 250 Millionen australischen Dollar angewendet, und die gesammelten Mittel werden an die Medien entsprechend der Beschäftigung von Journalisten umverteilt.
Diese Initiative wird als entscheidend für die Lebensfähigkeit des Journalismus und die Vielfalt der Informationen in Australien angesehen.
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