Das britisch-schwedische Unternehmen AstraZeneca verhandelt mit der amerikanischen Gruppe Bristol Myers Squibb (BMS) über eine Transaktion, die eine der größten in der Geschichte der Pharmaindustrie werden könnte, berichtet The Guardian, zitiert von Mediafax.
Nach Informationen aus der internationalen Presse würde eine mögliche Transaktion zwei der größten Pharmaunternehmen der Welt zusammenbringen, was zu einer Gruppe mit einem Marktwert von etwa 400 Milliarden Dollar führen würde, die weltweit den vierten Platz in der Branche einnehmen würde. Außerdem sind laut Quellen, die mit dem Fall vertraut sind, die Gespräche seit mehreren Monaten im Gange, jedoch gibt es bisher keine Gewissheit, dass sie zu einer Einigung führen werden.
Nach dem Auftauchen der Informationen über die Verhandlungen verzeichneten die Aktien von AstraZeneca einen Rückgang von über 7%. Analysten schätzen, dass eine mögliche Transaktion von den Wettbewerbsbehörden geprüft werden könnte, da es Überschneidungen zwischen den Portfolios der beiden Unternehmen gibt, insbesondere im Bereich der Onkologie-Behandlungen. Laut Marktanalysen strebt AstraZeneca eine Geschäftserweiterung an, während Bristol Myers Squibb mit Herausforderungen aufgrund des Ablaufs von Patenten für einige Medikamente konfrontiert ist. Experten schätzen, dass eine solche Transaktion Kosteneinsparungen bringen könnte, aber auch den Entwicklungsrhythmus neuer Behandlungen beeinflussen könnte.
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