Asghar Farhadi, bekannt für seine preisgekrönten Filme, hat die zivilen Opfer während einer Pressekonferenz in Cannes verurteilt, wo er seinen Film "Histoires parallèles" vorstellte. Farhadi hob "zwei tragische Ereignisse" hervor: die israelisch-amerikanischen Bombardierungen, die zum Tod vieler Zivilisten, einschließlich Kinder, führten, und das Massaker an den Demonstranten durch die Islamische Republik im Januar.
Er erklärte, dass er den Verlust von Menschenleben, sei es im Krieg oder durch Hinrichtungen oder Vergeltungsmaßnahmen gegen Demonstranten, nicht akzeptieren könne. Der Iran befindet sich seit Februar im Konflikt mit Israel und den Vereinigten Staaten, und im April wurde ein fragiler Waffenstillstand eingerichtet. Farhadi erwähnte, dass laut der iranischen Regierung 3.000 Personen während der Proteste gestorben sind, aber Menschenrechtsorganisationen schätzen eine viel höhere Zahl an Opfern. Iranische Regisseure sehen sich strenger Zensur gegenüber, und viele wurden verhaftet oder ins Exil geschickt.
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