Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates Arizona, Kristin Mayes, hat das Unternehmen L’Oréal verklagt und ihm vorgeworfen, gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen zu haben, indem es Produkte zur Haarglättung ohne Warnhinweise auf die angeblichen Risiken von Gebärmutter- und Eierstockkrebs verkauft habe. Die Produkte werden überwiegend von afroamerikanischen Frauen verwendet.
Arizona fordert Geldstrafen und Schadensersatz sowie eine gerichtliche Anordnung, die das Unternehmen verpflichtet, vor dem Verkauf der Produkte Warnhinweise anzubringen. Zu den betroffenen Marken gehören Dark and Lovely und Optimum.
Die Klage wird vor dem Hintergrund eingereicht, dass L’Oréal mit mehr als 12.000 ähnlichen Klagen konfrontiert ist, die von Frauen oder deren Familien eingereicht und in einem multidistriktalen Rechtsstreit vor einem Bundesgericht in Chicago zusammengeführt wurden. Die ersten Klagen wurden nach einer 2022 von den National Institutes of Health veröffentlichten Studie eingereicht, der zufolge die häufige Verwendung dieser Produkte mit einem mehr als doppelt so hohen Risiko für Gebärmutterkrebs verbunden war.
L’Oréal weist die Vorwürfe zurück und erklärt, seine Produkte seien sicher und die Studie beweise keinen Kausalzusammenhang.
Die Rechtsstreitigkeiten betreffen auch andere Hersteller, darunter Revlon.
Die ersten Prozesse könnten im kommenden Jahr beginnen.
Quellen
Neueste Nachrichten
23:49
23:24
23:17
23:02
22:59
Mehr Nachrichten ansehen