Aramco, der saudische Öl-Gigant, hat im ersten Quartal des Jahres einen Gewinnanstieg von 25 % auf 32,5 Milliarden Dollar im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres gemeldet. Dieses Wachstum wurde durch die Nutzung einer Pipeline ermöglicht, die die Straße von Hormuz umgeht, eine wichtige See-Route, die durch den Konflikt mit dem Iran erheblich betroffen ist. Amin H. Nasser, der Präsident und CEO von Aramco, betonte, dass die Leistung des Unternehmens die Resilienz und betriebliche Flexibilität in einem komplexen geopolitischen Umfeld widerspiegelt. Die Ost-West-Pipeline hat die maximale Kapazität von 7 Millionen Barrel pro Tag erreicht und bietet somit eine gewisse Unterstützung angesichts der globalen Energieschocks. Nasser wies jedoch darauf hin, dass diese Pipeline die Kapazitätsverluste in der Straße von Hormuz nicht ausgleichen kann, wo vor dem Konflikt 20 % des weltweit gehandelten Öls transportiert wurden. Die Kontrolle des Iran über diese Wasserstraße, zusammen mit der von den USA verhängten Seeblockade, kompliziert die Situation weiter. Nasser betonte die Bedeutung einer zuverlässigen Energieversorgung für die globale Energiesicherheit. Aramco konzentriert sich weiterhin auf seine strategischen Prioritäten und nutzt die interne Infrastruktur und das globale Netzwerk, um durch diese Störungen zu navigieren.
Quellen
Saudi oil giant Aramco announces 25 per cent profit surge after bypassing Strait of Hormuz disruption
Saudi oil giant Aramco sees Q1 profits rise 25% by shifting exports to its East-West Pipeline
Profitul Saudi Aramco crește cu 26% în primul trimestru, pe fondul atingerii capacității maxime a conductei principale în contextul conflictului cu Iranul
Saudi Aramco profits jump despite conflict in the Middle East
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