Eine Ölexportpipeline in Saudi-Arabien wurde mit Drohnen angegriffen und geriet in Brand. Der Vorfall könnte die Spannungen auf dem weltweiten Ölmarkt verschärfen. Nach Angaben saudischer Beamter sollen die Drohnen aus dem Irak gestartet worden sein.
Das Energieministerium Saudi-Arabiens teilte mit, dass der Betrieb der Pipeline vorübergehend eingestellt wurde. Die bei dem Angriff verletzten Personen werden medizinisch versorgt, während die Behörden die Lage und die Auswirkungen auf die Infrastruktur bewerten.
Die Pipeline stellt eine alternative Route für saudische Ölexporte dar und ermöglicht den Transport, ohne die teilweise geschlossene Straße von Hormus zu passieren. Der Angriff könnte die internationalen Lieferungen zusätzlich beeinträchtigen und den Druck auf die Ölpreise erhöhen.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund angespannter regionaler Verhältnisse, in denen die Energieinfrastruktur und die Seewege erhöhten Risiken ausgesetzt sind. Bislang liegen keine Informationen über das Ausmaß der Schäden, die Dauer des Pipeline-Stillstands oder die Identität der Urheber vor. Die saudischen Behörden setzen ihre Untersuchungen zur Klärung der Umstände des Angriffs fort.
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