Auf dem Simón-Bolívar-Platz in Caracas organisierten etwa einhundert Demonstranten einen antiamerikanischen Protest und riefen Parolen wie 'Gringos, geht nach Hause!' und 'Hau ab, Yankee, Mörder Venezuelas'.
Diese Demonstration war Teil einer Mobilisierung gegen den Einfluss der Vereinigten Staaten, im Kontext der Festnahme des ehemaligen Präsidenten Nicolás Maduro und der amerikanischen Interventionen nach den verheerenden Erdbeben vom 24. Juni, die fast 5.500 Todesopfer forderten. Die Demonstranten verbrannten Flaggen der Vereinigten Staaten und Israels und traten auf Fotos amerikanischer Führer.
Am selben Tag fanden im ganzen Land Gedenkzeremonien statt, insbesondere in den von den Erdbeben betroffenen Gebieten, wo Retter und Angehörige der Opfer einen Moment der Stille einlegten. Viele Teilnehmer der Zeremonien forderten die Fortsetzung der Suche nach den vermissten Angehörigen.
Der Protest unterstreicht die politischen Spannungen in Venezuela, mit Vorwürfen der Einmischung seitens der Vereinigten Staaten in die inneren Angelegenheiten des Landes.
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