Eine systematische Analyse und Meta-Analyse, die von europäischen Forschern durchgeführt wurde, hat ergeben, dass die Verwendung von Paracetamol während der Schwangerschaft das Risiko, dass Neugeborene Autismus, ADHS oder intellektuelle Behinderungen entwickeln, nicht erhöht. Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Lancet Obstetrics, Gynaecology and Women’s Health, umfasste 43 solide Studien, die Hunderttausende von Frauen einbezogen, und wird als die rigoroseste Analyse bis jetzt angesehen.
Die Forscher, geleitet von Professorin Asma Khalil, betonten, dass Paracetamol eine sichere Option für schwangere Frauen bleibt und damit die Aussagen von Präsident Donald Trump widerlegt, der angedeutet hatte, dass dieses Medikament Autismus verursachen könnte. Sie hoben hervor, dass genetische und umweltbedingte Faktoren plausiblere Erklärungen für frühere Assoziationen sind und ermutigten Frauen, Paracetamol gemäß den medizinischen Anweisungen weiter zu verwenden, um die Risiken im Zusammenhang mit unbehandeltem Fieber zu vermeiden.
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