Die WHO hat sichergestellt, dass das Risiko einer Verbreitung des Hantavirus unter der globalen Bevölkerung 'absolut gering' ist, nach einem Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius, wo drei Passagiere gestorben sind. Christian Lindmeier, Sprecher der WHO, erklärte, dass das Virus nur für infizierte Personen gefährlich ist und enger Kontakt keine Garantie für eine Übertragung bietet. Das Schiff, das aus Ushuaia, Argentinien, abgefahren ist, steuert auf Teneriffa zu, und bisher wurden fünf Infektionsfälle bestätigt.
Eine Stewardess, die Kontakt mit einer verstorbenen Passagierin hatte, wurde negativ getestet, was als gute Nachricht angesehen wird. In Großbritannien wurde ein dritter Staatsbürger als Verdachtsfall für Hantavirus diagnostiziert, und die Risiken für die Bewohner der Insel St. Helena wurden als minimal eingeschätzt. Die WHO betonte, dass Isolations- und Testmaßnahmen für Personen, die möglicherweise infiziert sind, in Kraft sind.
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