Der Gesundheitssektor benötigt etwa 11,5 Milliarden Lei zur Begleichung ausstehender Rechnungen und für den Jahresabschluss. Das erklärte Gesundheitsminister Alexandru Rogobete am Mittwochabend beim Sender Antena 3. Von der Gesamtsumme beantragt das Gesundheitsministerium 1,2 Milliarden Lei, während die restlichen Mittel der Nationalen Krankenversicherungskasse zugewiesen werden sollen.
Der Minister erklärte, dass gegenüber Lieferanten bereits seit Juli unbezahlte Rechnungen bestehen, insbesondere in dem von der CNAS verwalteten Bereich. Rogobete zufolge beeinträchtigt die Situation die nationalen Gesundheitsprogramme, darunter die Programme für Onkologie, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Aussagen erfolgten im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Horațiu Moldovan als Leiter der CNAS. Rogobete kritisierte den ehemaligen Präsidenten der Institution und kündigte an, bei der Krankenversicherungskasse ein Audit anzuordnen – vor dem Hintergrund einer Krise, die er als beispiellos im vergangenen Jahrzehnt bezeichnete.
Der Minister sagte, er hoffe, dass die Haushaltsanpassung in der kommenden Woche vorgenommen werde. Sollten sich die Mittel für die Notaufnahmen um mehr als ein bis zwei Wochen verzögern, werde er Gelder aus der Reserve des Staates beantragen. Parallel dazu forderte das Ministerium die Notaufnahmen auf, ihren dringenden Bedarf an Medikamenten und kritischen Materialien zu übermitteln.
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