Das Europäische Parlament wird in der kommenden Woche im Plenum in Straßburg über eine Resolution zu den Angriffen Russlands auf mehrere Handelsschiffe im Schwarzen Meer beraten und abstimmen. Die Initiative geht auf den rumänischen USR-Europaabgeordneten Dan Barna zurück und wird laut einer Mitteilung seines Büros von den proeuropäischen Fraktionen breit unterstützt.
Mit dieser Resolution soll das europäische Parlament die Aktionen der Russischen Föderation in der Nähe der Hoheitsgewässer Rumäniens und Bulgariens verurteilen. Der Vorstoß richtet sich gegen Angriffe, die das Leben von Seeleuten und die Sicherheit des Handelstransports in der Region gefährden.
Der Mitteilung zufolge beeinträchtigen die Vorfälle nicht nur die Schifffahrt, sondern auch die Wirtschaft und die Ernährungssicherheit. Steigende Transportkosten können Auswirkungen auf die europäischen und globalen Märkte haben, insbesondere in Nordafrika, im Nahen Osten und in Asien – Regionen, die von Getreideexporten aus dem Schwarzmeerraum abhängig sind.
Die Verabschiedung der Resolution würde eine offizielle Position des Europäischen Parlaments zu den Risiken darstellen, die durch die Aktionen Russlands in der Nähe der Hoheitsgewässer von Mitgliedstaaten der Europäischen Union entstehen.
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