Die Europäische Union hat die Teilnahme der armenischen Bürger an den Parlamentswahlen begrüßt und festgestellt, dass die Wahl das Engagement Armeniens für Demokratie, Frieden und eine engere Zusammenarbeit mit Europa zeigt. Die im Namen des Hohen Vertreters übermittelte Erklärung erwähnt auch "ohne Präzedenzfälle stattfindende Eingriffe" und anhaltende hybride Angriffe seitens Russlands, einschließlich wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen.
Die Europäische Union hat die Parlamentswahlen in Armenien begrüßt und festgestellt, dass die Abstimmung das Engagement des Landes für Demokratie, Frieden und eine engere Zusammenarbeit mit Europa bestätigt. Die im Namen des Hohen Vertreters übermittelte Erklärung stellt fest, dass die vorläufigen Ergebnisse, die von den Wahlbehörden bekannt gegeben wurden, einen klaren Vorsprung für die Zivilvertrag-Partei des Premierministers Nikol Pashinyan anzeigen.
Kurz gesagt
Die Europäische Union hat die Bürger Armeniens für die Ausübung ihres demokratischen Wahlrechts beglückwünscht.
Brüssel erklärt, dass die Wahl das Engagement Armeniens für Demokratie, Frieden und engere Verbindungen mit Europa zeigt.
Nach den vorläufigen Schlussfolgerungen der von der EU zitierten OSZE/ODIHR war die Wahl gut organisiert, in einem soliden rechtlichen Rahmen, obwohl der Wahlkampf stark polarisiert war.
Die Erklärung der EU erwähnt "ohne Präzedenzfälle stattfindende Eingriffe" und anhaltende hybride Angriffe seitens Russlands.
Die Europäische Union fordert die politischen Akteure in Armenien auf, das Wahlergebnis zu respektieren und die rechtlichen Mechanismen für mögliche Anfechtungen zu nutzen.
Die europäische Erklärung betont die Bürgerbeteiligung und den demokratischen Charakter der Wahl. Die Europäische Union beglückwünscht die Bürger der Republik Armenien zur Ausübung ihres "souveränen demokratischen Rechts zu wählen" und stellt fest, dass das hohe Maß an Bürgerbeteiligung die politische Richtung des Landes zeigt.
Nach den vorläufigen Schlussfolgerungen der OSZE/ODIHR-Beobachtungsmission, die in der Erklärung zitiert werden, war der Wahlkampf stark polarisiert, aber die Wahlen wurden inklusiv durchgeführt. Die Beobachter haben laut der EU festgestellt, dass die Wahl klare politische Alternativen bot und gut organisiert war, in einem soliden rechtlichen Rahmen.
Die Europäische Union betrachtet die Wahlen im Kontext einer angespannten regionalen Situation. Die Erklärung besagt, dass die Wahlperiode und die Abstimmung vor dem Hintergrund von "ohne Präzedenzfälle stattfindenden Eingriffen, Druck und anhaltenden hybriden Angriffen seitens Russlands" stattfanden, einschließlich wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen, die darauf abzielen, den demokratischen Prozess zu untergraben und die Polarisierung zu schüren.
Trotz dieser Druckmittel betrachtet die Europäische Union die Wahlen als Ausdruck der demokratischen Resilienz Armeniens und des Fortschritts der Reformen. Die Erklärung besagt weiter, dass die Wahl das Engagement der armenischen Bürger für europäische Werte, friedliche politische Teilnahme und eine stabile, sichere und wohlhabende Zukunft unterstrichen hat.
Die EU hat die vorläufigen Ergebnisse zur Kenntnis genommen, die von den armenischen Wahlbehörden bekannt gegeben wurden, die einen klaren Vorsprung für die Zivilvertrag-Partei des Premierministers Nikol Pashinyan anzeigen. Brüssel fordert alle politischen Akteure auf, das Wahlergebnis, die demokratischen Verfahren zu respektieren und die rechtlichen Mechanismen zur Prüfung möglicher Wahlbeschwerden zu nutzen.
"Die EU steht fest an der Seite Armeniens und seines Volkes", heißt es in der Erklärung. Die Europäische Union erklärt, dass sie weiterhin verpflichtet ist, den demokratischen Kurs Armeniens zu unterstützen und die Partnerschaft mit der zukünftigen Regierung und dem zukünftigen Parlament zu vertiefen.
Die Erklärung weist auch auf die Bereiche hin, in denen Brüssel die Zusammenarbeit mit Jerewan fortsetzen möchte. Die Europäische Union erwähnt die Umsetzung der Reformagenda, die Förderung des regionalen Friedens, das Wirtschaftswachstum und die Konnektivität, mit dem Ziel, die Souveränität, Resilienz, Demokratie und den Wohlstand Armeniens zu stärken.
Die Wahlen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Armenien seine Außenbeziehungen nach der Verschlechterung der Beziehungen zu Russland und der politischen Annäherung an die Europäische Union neu definiert. Die von der EU übermittelte Botschaft bestätigt, dass die Wahl in Brüssel nicht nur als interner Wahlprozess, sondern als Test für die demokratische und geopolitische Ausrichtung Armeniens gelesen wird.
Neueste Nachrichten
23:00
22:53
22:49
22:45
22:35
Mehr Nachrichten ansehen