Ab Sonntag, dem 2. August, tritt die Europäische Union in eine neue Phase der Regulierung der künstlichen Intelligenz ein, durch die Anwendung der im Jahr 2024 verabschiedeten europäischen Verordnung, die diesem Bereich gewidmet ist. Diese Verordnung legt einen gemeinsamen Rahmen für die sichere Nutzung von KI-Systemen fest und legt den Schwerpunkt auf den Schutz der Grundrechte.
Die Strafen für die Nichteinhaltung der Regeln sind schwerwiegend, mit Geldstrafen von bis zu 35 Millionen Euro für die Nutzung verbotener Systeme und bis zu 15 Millionen Euro für Verstöße im Zusammenhang mit Hochrisikosystemen. Zu den verbotenen Systemen gehören solche, die Emotionen manipulieren, Schwachstellen ausnutzen oder Menschen auf der Grundlage diskriminierender Kriterien klassifizieren.
Darüber hinaus müssen die Nutzer informiert werden, wenn sie mit KI interagieren, und die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten wird ab Dezember obligatorisch sein. Die Europäische Kommission hat die Anwendung strenger Anforderungen für Hochrisikosysteme bis Dezember 2027 verschoben. Experten betonen die Bedeutung der Regulierung, aber auch die Notwendigkeit, Innovationen in diesem Bereich nicht zu behindern.
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