Die belarussischen Behörden haben die Websites und Social-Media-Kanäle von EUvsDisinfo, den SALT-Programmen und "Education for Belarusians" sowie der Central Project Management Agency aus Litauen, CPVA, als "extremistische Informationsquellen" eingestuft. Die Europäische Union hat die Entscheidung verurteilt und erklärt, dass sie Teil eines umfassenderen Bemühens zur Einschränkung der grundlegenden Freiheiten, des zivilen Raums und des Zugangs zu unabhängigen Informationen ist.
Kurz gesagt, hat Belarus die Online-Plattformen von EUvsDisinfo, SALT, "Education for Belarusians" und CPVA aus Litauen als "extremistische Informationsquellen" eingestuft. Die EU erklärt, dass die Maßnahme darauf abzielt, den Zugang der Bevölkerung zu unabhängigen Informationen und zu Studien- und Forschungschancen zu verringern. EUvsDisinfo ist eine Initiative, die darauf abzielt, das Bewusstsein für Desinformation und Informationsmanipulation zu schärfen. Die SALT-Programme und "Education for Belarusians" haben es belarussischen Studierenden und Forschern ermöglicht, zu studieren und ihre Tätigkeit in Europa fortzusetzen. Brüssel fordert die belarussischen Behörden auf, die Entscheidung zurückzuziehen, und erklärt, dass sie weiterhin den Zugang der Belarussen zu unparteiischen Informationen und akademischer Freiheit unterstützen wird.
Die von den Behörden in Minsk angekündigte Entscheidung betrifft mehrere Initiativen, die direkt oder indirekt mit der Europäischen Union verbunden sind, und behandelt deren Online-Präsenz als extremistische Inhalte. Zu den betroffenen Kategorien gehören EUvsDisinfo, zwei von der EU unterstützte Bildungsprogramme und die litauische Agentur CPVA, die Projekte und Kooperationsprogramme verwaltet.
Der Europäische Auswärtige Dienst erklärt, dass die Maßnahme kein isoliertes Ereignis ist, sondern einen Trend zur Einschränkung des zivilen Raums und der grundlegenden Freiheiten in Belarus fortsetzt. Brüssel verbindet die Entscheidung mit der Einschränkung des Zugangs zu unabhängigen Informationsquellen und der Verringerung der verfügbaren Möglichkeiten für Studierende und Forscher.
EUvsDisinfo wird von der EU als ein Instrument zur Identifizierung und Erklärung von Desinformations- und Informationsmanipulationskampagnen dargestellt. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie Informationen verzerrt oder genutzt werden können, um die Öffentlichkeit zu beeinflussen.
Die SALT-Programme und "Education for Belarusians" haben eine andere Funktion. Sie haben belarussischen Studierenden und Forschern die Möglichkeit gegeben, in Europa zu studieren oder ihre akademische Tätigkeit fortzusetzen, was die EU als Teil der Unterstützung für die belarussische Bevölkerung und der Aufrechterhaltung direkter Kontakte zwischen den Menschen beschreibt.
Durch die Einstufung der Online-Kanäle dieser Programme als "extremistische Informationsquellen" erweitern die belarussischen Behörden die Einschränkungen auch auf den Bildungs- und Informationsraum, der mit europäischen Initiativen verbunden ist. Die Erklärung der EU beschreibt keine möglichen Sanktionen gegen die Nutzer oder Administratoren dieser Seiten und geht nicht auf das interne Verfahren ein, durch das die Einstufung vorgenommen wurde.
Brüssel betont jedoch, dass die angestrebte Wirkung die Verringerung des Zugangs zu unabhängigen Inhalten und zu Bildungschancen ist. Die EU erklärt, dass solche Maßnahmen die Fähigkeit der Bürger einschränken, alternative Informationsquellen zu konsultieren und an Programmen teilzunehmen, die ihnen Zugang zu Studium, Forschung und beruflicher Entwicklung bieten.
Die europäische Position steht auch im Zusammenhang mit der akademischen Freiheit. Die Union erklärt, dass sie weiterhin das Recht der Belarussen unterstützen wird, in einem Umfeld zu studieren, zu lehren und zu arbeiten, in dem Forschung und Bildung ohne politischen Druck durchgeführt werden können.
Die Erklärung kündigt keine neuen Sanktionen oder andere punitive Maßnahmen der EU als Reaktion auf diese Entscheidung an. Die Botschaft ist in erster Linie politisch: Brüssel fordert die sofortige Aufhebung der Einstufung und das Ende der Repression gegen die Bevölkerung.
Die EU bekräftigt auch ihre Unterstützung für die Aufrechterhaltung direkter Kontakte zur belarussischen Gesellschaft. Dies umfasst den Zugang zu unabhängigen Informationen und zu Bildungschancen im Ausland, auch wenn die politischen Beziehungen zu den Behörden in Minsk angespannt bleiben.
Die Beziehung zwischen der EU und den belarussischen Behörden ist von tiefen Divergenzen in Bezug auf die grundlegenden Rechte, den zivilen Raum und den Umgang mit der Opposition und der Zivilgesellschaft geprägt. In diesem Kontext unterstützt Brüssel kontinuierlich Initiativen, die der belarussischen Bevölkerung zugutekommen, und versucht, Informations-, Bildungs- und direkte Kooperationskanäle aufrechtzuerhalten.
Die Entscheidung vom 25. August erhöht den Druck auch auf Projekte, die keine direkte politische Funktion haben, sondern eine Informations- und Bildungsfunktion. Für die EU ist dies genau der Hauptpunkt des Falls: die Einschränkung des Zugangs zu unabhängigen Quellen und zu akademischen Möglichkeiten.
Brüssel fordert die Rücknahme der Entscheidung und erklärt, dass es weiterhin das Recht der Belarussen auf unparteiische Informationen, Studium, Forschung und akademische Freiheit unterstützen wird.
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